"WILDKRÄUTER-PESTO"

für das gesunde Extra

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Ähnlich wie beim Rezept für Wildkräuter-Salz kannst du für dieses Rezept alle essbaren Wildkräuter verwenden, die du findest und kennst.


Beim Sammeln von Wildkräutern sei dir bitte zu 100% sicher, dass es sich um eine ungiftige, essbare Pflanze handelt. Ich kann dir bei einer meiner Kräuterwanderungen gerne zeigen, welche Kräuter zu welcher Jahreszeit blühen und welche du verwenden kannst. Aber zuerst einmal das Rezept für dich ☺

Zutaten

  • Wildkräuter*

  • Sojaöl

  • Knoblauch

  • optional: Salz, Parmesan, Hanfnüsse

  • Schneidbrett, Messer und Schraubglas

 

Zubereitung

  • Wildkräuter waschen, abtrocknen und klein schneiden

  • Hanfnüsse über Wildkräuter streuen

  • Parmesan und Knoblauch klein schneiden und unter den Wildkräuter-Hanfnüsse-Mix mischen

  • Alles in das Schraubglas geben und mit Sojaöl übergießen. Es sollte kein Pflanzenteil aus dem Öl schauen, da es sonst leicht zu schimmeln anfangen kann.

  • Du kannst den Mix gerne noch etwas salzen.

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Sojaöl

Das kaltgepresste, gentechnikfreie Sojaöl enthält ca. 10% gesättigte Fettsäuren (u.a. Palmitinsäure und Stearinsäure), die ungesättigten Fettsäuren setzen sich aus 26% Ölsäure, 50% Linolsäure und 11% Linolensäure zusammen.


Weiters enthält es essenzielle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und wertvolle Isoflavone (die als Krebshemmer gelten), die für den Ausgleich von Hormonschwankungen, bei Diabetes, Rheuma, Osteoporose und Herzkrankheiten helfen, ebenso bei Fettstoffwechselstörungen und hohem Cholesterin, Arterienverkalkung und Augenkrankheiten.


Eine Besonderheit des Öls ist der hohe Lecithingehalt von bis zu 4%, was es zu einem wertvollen Kosmetiköl macht. Es lässt sich gut verteilen, zieht durch den hohen Lecithingehalt rasch ein, fettet nicht nach und liegt nicht schwer auf. Es schützt vor Feuchtigkeitsverlust und wirkt hautglättend. In der Naturkosmetik ist das Sojaöl eine gute Alternative zu Avocadoöl und Jojobaöl.

 

Wildkräuter*

Ich habe für dieses Pesto-Rezept viele verschiedene Wildkräuter verwendet: Brennessel, Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Taubnessel, Ehrenpreis, Labkraut, Schafgarbenblätter und Vogelmiere.

Bei der Verwendung von Wildkräutern muss man sehr gut aufpassen, dass man auch die richtigen, essbaren Pflanzen verwendet. Viele haben einen giftigen Doppelgänger, den man nicht gerne im Essen haben möchte. Also verwende bitte nur Wildkräuter, die du sicher bestimmen kannst.

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Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren ☺

HINWEIS AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN:

  • Meine Kräuter-Blogs basieren auf meiner Dipl. Kräuterpädagoginnen-Ausbildung, vertiefender Fortbildung und Erfahrungswerten. Sie sollen keinesfalls auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen.

  • Meine Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Zutaten, Kräuter und Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise dienen nur zur Information.

  • Ich gebe keinerlei Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen ab und verspreche auch nichts Derartiges.

  • Wer gegen einen Inhaltsstoff allergisch ist, darf diese Pflanze/dieses Kraut natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder immer mehr Informationen einholen oder Deinen Arzt um Rat fragen‼️

  • Wer meine Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr.