ZINNKRAUT

ZINNKRAUT

Steckbrief:

  • Pflanzenart: Zinnkraut - equisetum arvense

  • Pflanzenfamilie: Equisetaceae - Schachtelhalmgewächse

  • Volksnamen: Ackerschachtelhalm, Katzenschwanz, Katzenwedel, Fegekraut

  • Verwendete Teile: das ganze grüne Kraut

  • Sammelzeit: Frühjahr bis Herbst, nur junges Kraut

Steckbrief:

  • Pflanzenart: Zinnkraut - equisetum arvense

  • Pflanzenfamilie: Equisetaceae - Schachtelhalmgewächse

  • Volksnamen: Ackerschachtelhalm, Katzenschwanz, Katzenwedel, Fegekraut

  • Verwendete Teile: das ganze grüne Kraut

  • Sammelzeit: Frühjahr bis Herbst, nur junges Kraut

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Botanik

Das Zinnkraut ist eine mehrjährige, nichtblühende Pflanze mit weit verzweigten Wurzeln aus denen im Frühjahr hellbraune Stengel mit zapfenartigen Sporenähren wachsen. Ab Mai erscheinen die grünen, heilkräftigen Sommerwedel. Sie sind gerippt, grün, haben quirlförmige Äste, die gegen die Spitze zu kleiner werden. Man findet es auf Äckern, Böschungen und Bahndämmen.

Botanik

Das Zinnkraut ist eine mehrjährige, nichtblühende Pflanze mit weit verzweigten Wurzeln aus denen im Frühjahr hellbraune Stengel mit zapfenartigen Sporenähren wachsen. Ab Mai erscheinen die grünen, heilkräftigen Sommerwedel. Sie sind gerippt, grün, haben quirlförmige Äste, die gegen die Spitze zu kleiner werden. Man findet es auf Äckern, Böschungen und Bahndämmen.

Inhaltsstoffe

Das Zinnkraut ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Kieselsäure (~ 7%). Weiters enthält es Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine und Mineralien.

Inhaltsstoffe

Das Zinnkraut ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Kieselsäure (~ 7%). Weiters enthält es Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine und Mineralien.

Eigenschaften

blutstillend, zusammenziehend, wassertreibend, kräftigend, gewebestärkend, blutstillend und schleimlösend

Eigenschaften

blutstillend, zusammenziehend, wassertreibend, kräftigend, gewebestärkend, blutstillend und schleimlösend

VORSICHT: Verwechslungsgefahr besteht mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm. Zu Unterscheiden sind diese dadurch, dass beim Zinnkraut das erste Glied der Quirle länger ist als die zugehörige Stängelscheide.

VORSICHT: Verwechslungsgefahr besteht mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm. Zu Unterscheiden sind diese dadurch, dass beim Zinnkraut das erste Glied der Quirle länger ist als die zugehörige Stängelscheide.

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Anwendungen

Die Heilwirkungen dieser blütenlosen Pflanze waren schon im Alterum bekannt.

Innerlich als Tee, Oxymel oder Tinktur angewendet wirkt er bei Lungenleiden, Drüsenschwellungen, Magengeschwüren, Wassersucht und Arterienverkalkung. Ebenso wirkt er bei Nieren- und Blasenleiden wie Nierenentzündungen, Blasenentzündungen und schmerzhaftem Urinieren. Weiters hilft Zinnkraut aufgrund des hohen Kieselsäureanteils bei schlechtem Bindegewebe, Haarausfall und brüchigen Nägeln.

Äußerlich helfen Bäder, Waschungen und Umschläge bei Geschwüren, Ekzemen, Gicht, Rheuma, entzündeten Wunden, Hautausschlägen, Bandscheibenvorfall, Ischias, Weißfluß und Hautunreinheiten. Man kann den erkalteten Tee auch als Spülung für die Haare verwenden für schöne, lockere Haare. Cremen bzw. Salben auf Zinnkrautbasis sollen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft vorbeugen.

Tee und Tinktur nur kurweise, für vier Wochen, anwenden. Danach eine zweiwöchige Pause einlegen.

 

 

Allgemeines

Zinnkraut war eines der Lieblingskräuter von Pfarrer Kneipp und auch Pfarrer Künzle

war ein großer Anhänger der Pflanze. Weiters ist es eine Einschleuserpflanze für

Natrium und Magnesium.

Zinnkraut kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie von Kindern,

vor allem bei Bettnässen, getrunken werden.

 

 

Vorkommen

Das Zinnkraut ist fast über die ganze nördliche Halbkugel auf Äckern und Feldern, Böschungen und Bahndämmen verbreitet. Sehr gut gedeiht die Pflanze auf nicht zu nassen, frischen Lehmböden, welche auch für den Kieselsäuregehalt der Pflanze verantwortlich sind.

Verarbeitung

Getrocknete Zinnkraut kann man vielseitig verarbeiten: zu Tee, Cremen, Salben,

Badezusatz oder als Wein.

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Anwendungen

Die Heilwirkungen dieser blütenlosen Pflanze waren schon im Alterum bekannt.

Innerlich als Tee, Oxymel oder Tinktur angewendet wirkt er bei Lungenleiden, Drüsenschwellungen, Magengeschwüren, Wassersucht und Arterienverkalkung. Ebenso wirkt er bei Nieren- und Blasenleiden wie Nierenentzündungen, Blasenentzündungen und schmerzhaftem Urinieren. Weiters hilft Zinnkraut aufgrund des hohen Kieselsäureanteils bei schlechtem Bindegewebe, Haarausfall und brüchigen Nägeln.

Äußerlich helfen Bäder, Waschungen und Umschläge bei Geschwüren, Ekzemen, Gicht, Rheuma, entzündeten Wunden, Hautausschlägen, Bandscheibenvorfall, Ischias, Weißfluß und Hautunreinheiten. Man kann den erkalteten Tee auch als Spülung für die Haare verwenden für schöne, lockere Haare. Cremen bzw. Salben auf Zinnkrautbasis sollen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft vorbeugen.

Tee und Tinktur nur kurweise, für vier Wochen, anwenden. Danach eine zweiwöchige Pause einlegen.

 

 

Allgemeines

Zinnkraut war eines der Lieblingskräuter von Pfarrer Kneipp und auch Pfarrer Künzle

war ein großer Anhänger der Pflanze. Weiters ist es eine Einschleuserpflanze für

Natrium und Magnesium.

Zinnkraut kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie von Kindern,

vor allem bei Bettnässen, getrunken werden.

 

 

Vorkommen

Das Zinnkraut ist fast über die ganze nördliche Halbkugel auf Äckern und Feldern, Böschungen und Bahndämmen verbreitet. Sehr gut gedeiht die Pflanze auf nicht zu nassen, frischen Lehmböden, welche auch für den Kieselsäuregehalt der Pflanze verantwortlich sind.

Verarbeitung

Getrocknete Zinnkraut kann man vielseitig verarbeiten: zu Tee, Cremen, Salben,

Badezusatz oder als Wein.

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